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Schnelle Antwort
Heißluftfritteusen sind im Allgemeinen gesünder als herkömmliche Tauchfritteusen, da sie bis zu 80 % weniger Öl verwenden. Sie sind jedoch ein Kochgerät, kein Wundermittel: Wie gesund das Ergebnis ist, hängt vor allem davon ab, was darin gegart wird.
Der offensichtlichste Unterschied zwischen Heißluftfritteuse und Tauchfritteuse ist die verwendete Ölmenge. Eine Portion Pommes Frites aus der Tauchfritteuse kann 15–20 g Fett absorbieren, während dieselben Pommes in der Heißluftfritteuse nur 1–2 g Öl benötigen. Diese erhebliche Fettreduzierung senkt den Kaloriengehalt des Gerichts.
Frittieren bei hohen Temperaturen in reichlich Öl kann Acrylamid erzeugen, eine potenziell krebserregende Verbindung, die sich in stärkehaltigen Lebensmitteln wie Kartoffeln bildet. Studien legen nahe, dass die Heißluftfritteuse die Acrylamidbildung im Vergleich zum herkömmlichen Frittieren um bis zu 90 % reduzieren kann. Allerdings kann es sich auch in der Heißluftfritteuse bilden, wenn bei sehr hoher Temperatur oder zu langer Zeit gegart wird.
Eine Heißluftfritteuse macht Junk Food nicht automatisch gesund. Stark verarbeitete Nuggets, industrielle Pommes oder tiefgekühlte Desserts sind weiterhin Lebensmittel mit hohem Natrium-, Zucker- oder gesättigten Fettgehalt, unabhängig von der Garmethode. Um die Heißluftfritteuse ernährungsphysiologisch optimal zu nutzen, hauptsächlich Gemüse, magere Proteine und frische Lebensmittel darin zubereiten.
Die Heißluftfritteuse ist ein nützliches Gerät, um den Ölverbrauch zu reduzieren und Mahlzeiten schneller als im herkömmlichen Ofen zuzubereiten. Sie ist gesünder als das Tauchfrittieren für die meisten Lebensmittel, ersetzt aber keine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Bei richtiger Verwendung und mit hochwertigen Zutaten kann sie Teil eines gesunden Lebensstils sein, ohne auf Geschmack zu verzichten.
Zuletzt aktualisiert 2026-06-18 · Geprüft von Maks