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Schnelle Antwort
Ja – Backpapier ist in einer Heißluftfritteuse sicher und sehr nützlich, aber nur, wenn bereits Gargut darauf liegt, bevor das Gerät startet. Backpapier ist gewöhnlich bis etwa 420–450°F (215–230°C) zugelassen und liegt damit sicher über den Temperaturen der meisten Heißluftfritteusen. Es gilt dieselbe Regel wie bei Folie: Niemals mit einem unbeschwerten Blatt im Korb vorheizen, denn der Ventilator hebt es zum Heizelement, wo es sich entzündet. Speziell für Heißluftfritteusen gefertigte perforierte Backpapierronden sind ideal – sie bieten eine antihaftende Fläche, ohne den Luftstrom zu blockieren.
Backpapier ist von Natur aus antihaftend und silikonbeschichtet. Deshalb zerreißen empfindliche Lebensmittel wie Fischfilets, Lachs, Tofu und klebriges glasiertes Hähnchen nicht, wenn sie aus dem Korb gehoben werden. Anders als Aluminiumfolie reagiert Backpapier nicht mit säurehaltigen Lebensmitteln wie Tomaten oder Zitrusmarinaden, sodass kein metallischer Geschmack entstehen kann. Folie reflektiert Wärme; Backpapier verhält sich neutraler und verändert die Gardynamik der meisten Rezepte nicht wesentlich.
Backpapier passend zu den Abmessungen des Korbs zuschneiden oder kaufen; zu den Wänden mindestens einen halben Zoll Abstand lassen, damit die heiße Luft an den Rändern frei zirkulieren kann. Ist das Papier nicht bereits perforiert, 6–10 gleichmäßig verteilte Löcher hineinstechen, um den Luftstrom zur Unterseite des Garguts wiederherzustellen. Das Backpapier in den kalten Korb legen und das Gargut daraufsetzen, bevor das Gerät eingeschaltet oder das Vorheizen gestartet wird. Backpapier niemals als Auffangschale unter dem Korb verwenden.
Für maximale Knusprigkeit – bei Hähnchenflügeln, Speck, Tiefkühlpommes oder Kartoffeln – ist ein unbedeckter Korb immer besser. Backpapier begrenzt den Luftstrom unter dem Gargut und kann die Unterseite weicher machen. Auch bei leichten trockenen Zutaten wie Paniermehl oder feinen Kräutern, die der Ventilator selbst über einem Blatt herumwirbeln kann, sollte es weggelassen werden. Sehr nasse, suppige Marinaden sind ebenfalls ungeeignet, weil sie sich auf dem Backpapier sammeln und anbrennen.
Wiederverwendbare Silikoneinlagen für Heißluftfritteusen sind eine beliebte Alternative. Sie sind spülmaschinengeeignet, bereits perforiert und passend für gängige Korbgrößen geformt. Silikon hält wiederholte Zyklen bei hoher Hitze besser aus als Backpapier, für einen einzelnen Garvorgang funktionieren jedoch beide gut. Bei stark kleckernden Speisen wie glasierten Fleischbällchen oder Garnelen in Soße ist Backpapier günstiger zu entsorgen; bei einfachen Alltagsgerichten spart eine Silikoneinlage langfristig Geld und Abfall.
Zuletzt aktualisiert 18. Juni 2026 · Geprüft von Maks